8 essentielle Bestandteile einer unschlagbaren App-Website - Teil 2

Lukas Bludau 10. April 2017

Im letzten Teil sind wir auf generelle Merkmale der App-Website sowie Text und Soziales-Feedback eingegangen. In diesem Teil erfahren Sie 4 weitere wertvolle Tipps um Ihre Website maßgeblich zu verbessern. Sollten Sie den ersten Teil noch nicht gelesen haben, finden Sie ihn hier.

5. Sichern Sie sich das Kundenvertrauen durch soliden Kundenservice

Eine der am häufigsten außer Acht gelassenen Dinge (bei Websites generell) ist die gute Sichtbarkeit von Kontaktinformationen. Natürlich möchten Sie nicht von jedem Max und Peter wegen trivialen Fragen angeschrieben werden. Das würde zudem einen nervigen Zeitfresser nur für Kommunikation erzeugen. Also werde ich Ihnen nun aufzeigen wie Sie stets erreichbar bleiben und diesen potentiellen Domino-Effekt ganz einfach vermeiden können.

Zunächst aber sollten wir beachten, dass Kundenservicedetails (oder ein Link zu diesen), die sofort auf der Landingpage zu finden sind, ein Zeichen für Ihre Kundenunterstützung darstellen. Sie zeigen potentiellen Käufern, dass Sie sofort zur Stelle sind und Hilfe bei z.B. technischen Schwierigkeiten anbieten. Dies schafft außerdem Vertrauen in Ihre Marke und demonstriert, dass die Wünsche Ihrer Kunden für Sie Priorität haben. Einfach nur erreichbar zu sein, stellt ein wichtiges Vertrauenssignal dar und wird zum Ansteigen der Downloads beitragen (besonders, wenn Ihre App Vorauszahlung benötigt).

Um zu vermeiden, dass sie mit nervigen Fragen bombardiert werden, die durch Lesen der Texte oder Schauen des Videos einfach beantwortet werden könnten, geben Sie dem Leser ein „Support“ Feature bevor er zum Kontaktformular weitergeleitet wird. Wenn ein Nutzer also auf den „Kontaktbutton“ klickt, wird in diesem Falle zunächst eine Suchbox erscheinen, die ihn fragt wobei er Unterstützung benötigt. Nachdem der Nutzer dies angegeben hat, können Sie Ihm eine Anzahl an Themen präsentieren, die seine Fragen klären sollten. Falls nicht, kann er daraufhin zu Ihnen Kontakt aufnehmen. Dieser Prozess hilft dabei, die Anfragen zu filtern, die zu Ihnen gelangen.

Zusätzlich zu dieser Unterstützungsfunktion ist eine FAQ Seite essentieller Bestandteil Ihrer App Website Seitenstruktur. Eine FAQ sollte über die Seite gefüllt werden mit typischen Fragen, welche über die Hilfsfunktion zu Ihnen gelangt sind, und nicht einfach nur eine Liste von Dingen sein, von denen Sie annehmen, dass Nutzer diese wissen wollen könnten.

6. Nutzen Sie Affiliate-Links um Ihren Umsatz & ROI zu erhöhen

Die meisten erstmaligen App-Entwickler sind sich nicht darüber bewusst, dass die App das Potential inne hat den Entwickler doppelt zu entlohnen. Sie können nicht nur vom App-Store bezahlt werden, sondern auch als Affiliate Ihres eigenen Produktes. Auch wenn das „Apple Affiliate Program“ sich damit beschäftigt, ist dies streng genommen kein ganz ehrliches Vorgehen. Aber eine Menge Entwickler arbeiten so! Bringen Sie diese Links auf den passenden Kanälen unter. Ein Affiliate Ihrer eigenen App zu werden, wird Ihnen 2,5% extra auf jeden Download bescheren - nicht schlecht für diesen kleinen Mehraufwand.

Nutzen Sie Google Analytics, um diese Affiliate-Links als ein Mittel zum Vergleich von Conversion-Rates von verschiedenen Quellen auf Ihre Website zu tracken. Wenn Sie über mehrere Kanäle werben, können Sie dadurch die ROI von jedem messen, und dann die effektivsten fördern (und andere, die nicht performen, abschießen)

7. Nutzen Sie gezahlte Werbung für schnellere & größere Reichweite

FAKT ist: Es gibt keine Garantie dafür, mit den Haupt-Keywords Ihrer App jemals unter Googles Top Plätzen gelistet zu sein. Tatsächlich (wie in Punkt #2 benannt), könnten Sie eine ganze Weile warten bevor Sie ein solides Ergebnis Ihrer Marketingbemühungen erkennen. Hier hilft nur am Ball bleiben und regelmäßig optimieren.

Sie benötigen konsistenten Verkehr auf hohem Level, um Ihre Landingpage messbar zu machen, zu analysieren und genug App-Installationen zu generieren, damit die App Fuß fasst und Sie beginnen können, mit Ihren Konkurrenten zu konkurrieren. Kurz gesagt: Es gilt keine Zeit zu verlieren. Und der einzige Weg, Verkehr zu garantieren, ist bezahlte Werbung zu nutzen. Aber ziehen Sie nicht los und werfen das Geld für Google Adwords und Facebook Werbung raus, ohne zu wissen, was Sie tun (so kann eine ordentliche Summe verloren gehen). Sollten Sie die Kampagne selbst durchführen, legen Sie ein kleines Testbudget beiseite, um im kleinen Maße zu experimentieren.

Mit bezahltem „Traffic“ haben Sie die Möglichkeit, Nutzer zu Ihrer App-Store Erklärungsseite weiterzuleiten oder zu der Landingpage Ihrer App-Promotion-Website. Obwohl es am naheliegensten scheint, möglichst nah zum Download-Button (App-Store) zu führen, ist es weitaus effektiver, Besucher zunächst zur Website mit dem Promotionsvideo und Ihrem Kundenstimmen zu leiten.

Abgesehen davon, wenn Sie eine Android Version im Google Playstore haben und Nutzer direkt zum Store führen wollen, nutzen Sie Googles neuste „Universal App Campaign“ Option. Diese ist einfach zu erstellen und sofort zielgerichtet, auch mit wenig Werbungskampagnen-Wissen. Bezüglich komplizierterer Kampagnenstrukturen (sollten Sie das Budget haben): Nutzen Sie den Service von jemanden, der das benötigte Wissen hat, eine solche Kampagne aufzustellen und zu optimieren, in dem er während des Datenflusses statistische Analysen anwendet.

8. Erhalten Sie schlauere Einblicke mit Google Analytics

Ein „traffic tracking“ Programm wie Google Analytics zu nutzen, wird Ihnen helfen die demographischen Daten Ihrer Nutzer besser zu verstehen, was wiederum helfen wird, Ihre Website für eine höhere Conversion-Rate zu treiben. Diese Daten werden Sie außerdem unterstützen, Entscheidungen bezüglich nächster App-Updates zu treffen.

Google Analytics hilft Ihnen alles zu tracken, vom Besucherstandpunkt/ -zeit bis hin zu Keywordeintragungen und Umwandlungsmetrik. GA ist einfach installierbar und beinhaltet spannende Features (z.B. Echtzeitsicht auf Ihre Website, worauf Sie Besucherinteraktion verfolgen können). Ach und bevor Ichs vergesse, es ist absolut kostenlos!

Daten sind der Schlüssel, um zu verstehen was funktioniert und was nicht. Je mehr Sie über die Besucher Ihrer Website lernen, desto schneller werden Sie die „süßen Ecken“ ausmachen, die zu einer vermehrten Installations-Rate führen, damit Sie von Ihrer harten Arbeit profitieren können.

Lukas Bludau Designer & Web-Entwickler

Lukas Bludau ist Designer & Web-Entwickler mit einer Affinität für klares und minimalistisches Design. Er liebt es Ideen in dynamische Systeme zu verwandeln. Mit über 5 Jahren Erfahrung war er bereits für Start-Ups und etablierte Agenturen tätig.

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